Geschichte des Stammes
Die Geschichte des Stamm Wildgänse

Wann wurde der Stamm Wildgänse gegründet?

Die Geschichte unseres Stammes begann im Dezember 1987. Kaum mehr als eine Handvoll Pfadis (7 Jungen) kamen mit der Vorstellung des Pfadfinderlebens im Pfadfinderstamm Kreuzfahrer der CVJM-Pfadfinderschaft Kettwig e.V. nicht mehr ganz überein und machten sich auf die Suche nach einer neuen Lösung.
Bald kamen sie darauf, ihren eigenen Stamm zu gründen. Die erste Kluft und die Abzeichen waren schnell entworfen und umgesetzt und die erste Sippe gegründet (Sippe Hirsch, Kornett: Widder).
Sofort bekam der noch so junge Stamm sehr viel finanzielle Hilfe sowie einen Raum für die wöchentlichen Heimabende von der evangelischen Kirchengemeinde Kettwig.
Auch der Kettwiger DPSG Stamm ließ sich nicht zweimal bitten und versorgte die Sippe bei ihrem ersten Lager mit allem nötigen Material.
Die Bannerübergabe fand am 04. Mai 1989 im Gottesdienst an Himmelfahrt ihren gebührenden Rahmen. Mit der Hilfe von Pfarrer Stiehler und Vikarin Werth wurde von der Kirchengemeinde nun auch offiziell die Pfadfinderarbeit vorgestellt und präsentiert.

Warum heißen wir Stamm Wildgänse?

Warum die Entscheidung gerade auf die Wildgänse fällt, hat Habicht in seiner Rede im Gottesdienst zur Bannerübergabe erklärt. Der Stamm will sich mit den Eigenschaften der Wildgänse identifizieren und versuchen, sich ihre Eigenschaften zu Eigen zu machen.
Die Wildgänse sind Zugvögel. Genau wie sie wollen Pfadfinder die Länder und Nationen kennen lernen und versuchen, durch Freundschaften das Miteinander in der Welt zu stärken.
Die Wildgänse stehen für Zusammengehörigkeit, da sie immer in großen Scharen fliegen und eine große Gemeinschaft bilden. Auch dieses soll in dem jungen Stamm geschehen. Eine starke Gemeinschaft, die in guten und in schlechten Zeiten zusammenhält, soll gebildet und gefördert werden.
Die Wildgänse fliegen fast immer in einer Keilformation, die vorne zu einer Spitze zusammenläuft. Die Spitze soll genauso wie das weltweite Zeichen der Pfadfinderbewegung - die Lilie - in die richtige Richtung weisen und den Jugendlichen in diesem Stamm helfen, auf den richtigen Weg zu kommen.
Diese Keilform hat bei den Wildgänsen auch eine sehr praktische Funktion. Der erste Flieger erzeugt aerodynamische Luftströme, die es den anderen Gänsen leichter macht zu fliegen.
Ganz ähnlich lautet da unser Pfadfindergrundsatz "der Stärkere schützt den Schwächeren" , der in diesem Stamm ganz bedeutend sein soll.
Außerdem wechselt die Führungsposition, damit nie ein Flieger die ganze Last tragen muss.
Auch das wollen wir uns zu Eigen machen und durch wechselnde Führungspositionen die Gleichberechtigung erhalten, und keiner muss die ganze Zeit die ganze Last auf den Schultern tragen.
Als letzter Grund steht, dass Wildgänse, trotz der weiten Strecken, die sie zurücklegen, immer wieder zu ihrem Nestplatz zurückfinden. Auch der Stamm soll trotz großer Fahrten die Heimatstadt nie aus den Augen verlieren, und er soll sich sicher sein, dass er immer dort hin zurückkehren kann.